Montag, 13. März 2017

Bäckerei Lübben im Mülheimer Dichterviertel: Brot und Teilchen, wie es sich gehört



Genuss ohne Sodbrennen:
Schnecke aus der Bäckerei Lübben

Eigentlich wollte ich nur ein Gläschen Honig aus dem Mülheimer Dichterviertel erwerben, auf dessen Internet-Seite die Bäckerei Lübben als Verkaufsstelle angegeben war (klick hier). Bei einer Stippvisite in die Stadt an der Ruhr ließ ich mich also durch mein Navi an Goetheplatz leiten, musste aber feststellen, dass der Honig alle war (trotz gegenteiliger Behauptung im Netz). Was aber nichts machte, schließlich lernte ich einen einzigartigen kulinarischen place to be im Ruhrgebiet kennen.

Handwerklich gebacken:
Brote aus dem Dichterviertel

In der Bäckerei Lübben mit ihrem kleinen Stehcafé treffen sich Nachbarn, Päuschen machende Briefträger und gelegentlich auch Rentner aus dem fernen Essen, die extra angeradelt kommen, um Walter Lübbens Brotspezialitäten zu kaufen. Die backt der Bäckermeister vor Ort in einem Steindampfbackofen, aus eigenem Sauerteig und seit einiger Zeit auch aus ökologisch angebauten Zutaten, obwohl sein Laden nicht bio-zertifiziert ist. Spezialität sind seine Vollkornbrote, die es mit jedem westfälischen Pumpernickel aufnehmen können, obwohl sie beileibe nicht so schwarz sind.

Schmeißt den Laden: Karin Lübben

Den Verkauf managt seine Frau Karin, die sofort den Kunden, der sich nach dem regionalen Honig fragt, für ihre Brote und Hefeteilchen begeistert. Also verlasse ich den Laden mit einem Gerstenbrot, einer Packung Vollkornbrot – und natürlich ein paar Schnecken, die geradezu archetypisch aussehen: nicht zu groß, nicht zu klein, mit der genau der richtigen Menge Zuckerguss und Rosinen. Und vor allem: Nach dem Verspeisen auf dem Balkon kam noch weiterer Appetit. Und kein Sodbrennen.

Backerei Walter Lübben, Goetheplatz 3, 45468 Mülhem. www.luebben-brot. de

 Treffpunkt im Dichterviertel: Der Genießer ist vorgefahren.


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